Mittwoch, 25. März 2015

Hackenkag, Dolores / Schaffner, Maren ~ Hunde und ihre Zweibeiner

Hunde und ihre Zweibeiner


Bollo und Flitzi sind zwei waschechte Hunde.  Sie lieben beide ihr Frauchen und ihr Herrchen. Doch trotzdem schütteln sie manchmal über deren Gebaren den Kopf.  Da färbt sich die Zweibeinerin das Fell, verstecken im Frühling farbige Eier und finden diese nicht mehr oder behängen Tannenbäume aus welch immer für ein Grund. Flitzi und Bollo finden ihre Zweibeiner sehr lustig und spitze, nicht nur weil sie von ihnen Streicheleinheiten und Futter bekommen. 

FAZIT: Dieses Buch hat zwar nur 63 Seiten, ist aber sehr humorvoll geschrieben. Gespickt mit schönen lustigen Bildern macht das Buch perfekt für alle die Hunde lieben oder sogar schon besitzen. Auch als Geschenk ist dieses Büchlein echt ideal. Vielleicht kommt ja doch der ein oder andere somit auf den Hund. Selbst die Cover sind liebevoll gestaltet. So sieht man Herrchen oder Frauchen auf Stühlen sitzen und jeder hat einen Hund auf den Schoß. Da Bollo nicht gerade klein ist, darf er auf Herrchen sein Schoß sitzen.  Der kleine Flitzi ist Frauchens Liebling. Der Hintergrund ist in einen warmen Grün gehalten. 
Übrigens könnt Ihr dieses nette kleine Hundebüchlein bestellen, in dem Ihr auf den Link unter dem Bild klickt. 
(Leute, bald ist Ostern!!)


Stärke: ein lusties  Buch von Hunden üer ihre Zweibeiner mit liebevollen Zeichnungen

Schwäche:  so wenig Seiten :-)


Behr, Annette / Schaffner, Maren ~ Katzen und ihre Zweibeiner

Katzen und ihre Zweibeiner


Paula und Lilly sind zwei Katzendamen. Und sie erzählen von ihren Menschen und deren Merkwürdigkeiten.  Da stellen sie fest, dass ihre Zweibeinerin  eine Schnäppchenjägerin ist.  Außerdem wird ausführlich berichtet, wie man sich am besten bettet. Und dann gibt es ja noch die merkwürdige Körperpflege, von dem kuriosen Suchen der bunten Eiern und dem ruhigen Teil im Leben. Und ist der picksende Baum mit den glitzernden Dingen für uns extra aufgestellt worden? Ja und knallen tun die Zweibeiner auch noch. Wie gut, das man im Schrank immer ein ruhiges Plätzchen findet. Paula und Lilly schütteln oft den Kopf über ihre Zweibeiner, aber lieben tun sie diese trotzdem.

FAZIT: Dieses kleine Büchlein ist gespickt mit Geschichten von Katzen über ihre Menschen. Wie sie ticken und ihren merkwürdigen Verhalten an manchen Tagen. Bereichert wird dieses 53 Seiten dicke Buch mit liebevoll gestalteten Bildern. Ich finde, jeder der Katzen hat (oder diese liebt) sollte das kleine humorvolle Buch unbedingt lesen. Vielleicht versteht man dann auch mal die Katzen besser. Weil man endlich weiß, was die über einen denken.
Das Cover ist wie für Katzen gemacht. Katzen thronen auf einen Königssofa – na klar in rot – und werden von den Zweibeinern mit Sofa hochgehoben – wie es für eine richtige Katze gehört, oder? Der Hintergrund ist – wie soll es anders sein – royal blau. Sehr gelungen, das Cover.
Übrigens könnt Ihr dieses nette kleine Katzenbüchlein bestellen, in dem Ihr auf den Link unter dem Bild klickt. 
(Leute, bald ist Ostern!!)

Stärke: ein humorvolles Buch mit liebevollen Zeichnungen
Schwäche:  zu dünn :-)


Keikus- Wilms, Claudia ~ Verschleppt, missbraucht, getötet



Claudia Keikus Wilms hat ihren „Traumberuf“. Sie ist Polizeiberaterin bei einer Berliner Tageszeitung.   Jahre ist sie schon in diesem Beruf und berichtet tagtäglich von den kleinen oder großen Tragödien. In ihrem ersten Buch berichtet sie hauptsächlich von den Kindern, die Opfer geworden sind. Opfer von Sexualtätern, die missbraucht und getötet worden sind.  In diesem Buch kommen aber nicht nur die einzelnen Taten vor, sondern auch Fakten und die Geschichte hinter der Geschichte.  Aber die Berichtserstattung fordert von Claudia Keikus Wilm auch ihren Zoll. Sie kriegt Panikattacken und kann heute nicht mehr ohne Tabletten leben. Schonungslos berichtet sie in diesem Buch über die Fälle, wo sie drüber geschrieben hat

Ich gestehe, diese Frau ist mir so was von unsympathisch. Sie gibt ihren seelischen Zerbrechen dem Beruf die Schuld. Aber ganz ehrlich, wenn ich das seelisch nicht verkrafte, darf ich diesen Beruf auch nicht weiter ausführen. Doch für Claudia Keikus Wilms zählt die Story, egal was kommt. Sie will immer die erste sein oder mit einer der ersten, die als erstes über das Geschehen schreibt, immer mit der Angst im Nacken, es könne jemand schneller sein. Die  Einzelnen Schicksale, die hier zur Sprache kommen, kennen die meisten. Unter anderen schreibt sie über die Bestie von Bellit oder  Ulrike B. In diesem Buch sind auch Bilder von den geschriebenen Fällen oder auch von ihr.
Allerdings wenige, die wirklich was mit den Fällen zu tun haben, denn hauptsächlich kommt darin sie vor oder die große Suche nach Ulrike B. Die anderen Opfer bleiben außen vor und es gibt keine Bilder von denen.  Auch kommt mir die Autorin und Polizeireporterin sehr sensationslüstern rüber. Die Story will sie unbedingt schreiben, komme was wolle oder geschehe und wenn es auf die eigene Gesundheit bzw., Psyche geht. Das ist in dem Fall egal. Aber auch zeigt sie Mitgefühl mit den Eltern von den Opfern. Doch das wiegt die sensationsgeilheit (schuldigung für das Wort) nicht auf. Mir ist diese Person einfach unsympathisch und so kommt es in ihren Buch auf rüber. Nur die Story zählt.
Ja und dann kommt ja noch die Geschichte mit dem eigenen Missbrauch – wie soll es auch anders ein! Ob ich das glaube, ich kann es nicht sagen. Eine Polizeireporterin schreibt über missbrauchte Kinder und ist selber Opfer geworden…. Ohne Worte

FAZIT: ich habe mir mehr von diesem Buch versprochen. Aber hier kommt hauptsächlich h nur die Sensationsgier zum Vorschein, dass eigenen Psychische Zerbrechen und ein wenig dann die Fälle. Teilweise sind die einzelnen Kapitel abgehackt, ohne wichtigen Abschluss, wie z. B. 5 Berliner Jungen ein Täter. Also ich finde ,das Ende ist ohne Abschluss. Es gibt solche offene Enden noch mehr im Buch.
Auch finde ich die Fälle furchtbar durcheinander. Da wird einmal von einen Fall von 1993 berichtet, dann danach von 2005, als nächstes wieder irgendwann Anfang der 90, Anfang des 2000 usw. Total chronologisch, wenn man das gerne darüber verfolgen würde. Heißt das, das in manchen Jahren mehrere Taten geschehen sind und in manchen Jahren wenigere? Ich blick da nicht durch.
Also aus dem Buch hätte man echt mehr machen können. Man merkt, dass es ein Erstlingswerk von der Polizeireporterin ist, denn anscheinend ist Bücherschreiberin nicht ihre Stärke. Bleiben Sie bitte lieber bei den Nachrichten ihrer Zeitung!

Stärke: ein Buch über die armen Kinder als Opfer
Schwäche: Autorin scheint von sich sehr überzeugt. Bessere Auswahl an Bildern wäre schön



Sonntag, 22. März 2015

Benni Mama ~ Große Ärsche auf kleinen Stühlen



Hätte Benny Mama auf ihre Freundinnen gehört und schon vor der Geburt einen Kindergartenplatz gesucht. Wäre ihr viel erspart geblieben. Doch erst drei Monate nach der Geburt von Benny bemüht sie sich um einen Platz und sucht und sucht – mit all den Schikanen. Dann aber endlich bekommt sie einen Platz – bei den wilden Schlümpfen. Fortan muss sie sich mit Elternabende, Kindergeburtstage, Laternenumzüge und Weihnachtsfeierorganisationen herumschlagen. Und sich na klar mit den anderen Müttern auseinandersetzen. Essenfragen  müssen geklärt werden, aber bitte nur Bio und darf ein Kindergartenkind schon Marken Klamotten tragen? Und wehe das ein oder andere Kind wird nicht zu einem Geburtstag eingeladen, dann geht die Welt unter – für die Mütter. Und was sagt Benny Papa dazu? Er ist die ruhe selber und widmet sich der Arbeit.  Und dann kommt auch noch die ex von Benny Papa mit ihren ohne Tom! Ja und nicht nur da fängt die Gerüchteküche an zu brodeln
Dieses Buch ist für alle Mütter mit kindergartenfähigen Nachwuchs. Bestimmt wird die ein oder andere beim Lesen den Kopf nickend zustimmen.  Benny Mama schreibt von ihren Alltag mit den wilden Schlümpfen. Und was alles auf sie zu kommt, nur nicht die Zeit sich ihrer Arbeit zu widmen. 

FAZIT: Es soll ein humorvolles Buch über den Alltag eines Kindergartens und deren Mutter sein. Wenn man Kinder hat, dann ist es bestimmt lustig, weil man die ein oder andere Situation auch schon erlebt hat und im Nachhinein bestimmt drüber lachen kann. Für mich allerdings, ist es zwar gut geschrieben, aber ich konnte hier nicht so recht lache. Für mich ist es eher mit schwarzen Humor gespickt. Wie in jeder Gemeinschaft liegen Freundschaft und Anfeindungen nah beieinandender und jeder meint, z. B jetzt wie im Kindergarten, das Beste für die Kinder zu wollen.
Die Protagonisten kommen hier aber sehr realistisch rüber und man meint, sie zu kennen. Weil man evtl. schon das ein oder andere erlebt hat.

Es ist ein Buch dass eine Mutter auf jeden Fall lesen sollte. Denn es ist kurz gehalten, leicht zu lesen und für sie bestimmt auch humorvoll. Für mich war dieses Buch jetzt nicht unbedingt der Fall. Mir hat da dieser Humor gefehlt, den der Titel verspricht. Das Cover finde ich jetzt nicht ganz so passend, hatte ich doch lieber kleine Kindergartenstühle als Bild genommen. Obwohl die Schuhe zu den jeweils einzelnen Personen sehr gut passen. 

Stärke: ein aufschlussreiches Buch über den Kindergartenalltag und den ewigen Kampf der Mütter
Schwäche: mir persönlich fehlt es an Humor

Samstag, 21. März 2015

Smith, Fenella ~ Wuff ein hundsverrücktes Hundebuch



Dieses kleine Büchlein ist ein Hundebuch, wie ich es noch nicht so gesehen habe. Hier werden verschiedene Hunderassen vorgestellt. Von A wie Affenpinscher bis hin zu Z wie Zwergpinscher.  Detailgetreu werden diese mit ihren Eigenschaften versehen gespickt mit einer Prise Humor. Als Sahnehäubtschen sind lustige Zeichnungen vorhanden. Jeder der ein Hund hat, sollte dieses kleine kurzeilige Hundebuch lesen.
Ich durfte es auch lesen. Am Anfang steht ein Vorwort von der Schriftstellern über ihr Leben drin Wie Fennela und ihre Brüder zu dem Haustier Hund gekommen sind und auch was sie mit ihnen erleben durften. Dann folgt – wie gesagt, die Vorstellung von den einzelnen Hunden. Die Schrift ist für das Buch zwar gut gewählt, aber manches Mal schwer zu entziffern. Zumindest einige Buchstaben. Aber das tut dem Lesefluss nicht viel machen. Die <Zeichnungen von Greg  McLeod sind einfach zu herzlichst. Lustig und gut. Die Beschreibungen von den einzelnen Hunden finde ich recht passend und gut gelungen. Wenn man schon mal die ein oder andere Rasse kennengelernt hat, nickt man zu der Beschreibung und denkt sich, ja das stimmt, so ist der Hund. Allerdings werden hier auch Hunde vorgestellt, die schon ausgestorben sind oder als uralte Rasse gelten. Selbst der Fuchs ist hier erwähnt und man erfährt, dass es sogar fast  30 Arten gibt. Ja und die Katze kommt auch zu Wort! Mit nur einen Satz, der mich echt zum Lachen gebracht hat. Verraten tue ich den hier nicht, weil sonst ist ja der Humor weg. Die witzigen Dialoge z. B. zum Dackel : Sehr gut als Zugluftstopper verwendbar , lassen einen echt immer wieder schmunzeln.

FAZIT: Wer ein Hundeliebhaber ist, der sollte sich auf jeden Fall das kleine  160 Seien dicke Büchlein zulegen. Wie oben schon genannt, werden die einzelnen Rassen humorvoll mit witzigen Dialogen dargestellt. Zusätzlich sind liebevolle lustige Zeichnungen darin integriert. Die Schrift ist passend zu dem humorvollen Buch gestaltet. Das Cover zeigt einige Bildchen und der Titel ist mit einen gemalten blauen großen Wuff unübersehbar. Der Insel Verlag hat damit ein gutes Hundebuch herausgebracht.
Und ehrlich, wenn Ihr das Buch gelesen habt und den kleinen Chihuahua mit seinen riesigen Segelohren sieht, der will ihn sofort haben!

Stärke: Hundehumor pur, listige Illustrationen
Schwäche: etwas die Schrift