Mittwoch, 6. April 2016

Hey, Erika ~ Tausche High Heels gegen Gummistiefel



Erika Hey kann und will nicht ohne Hunde leben. Nachdem ihr geliebter Mika verstorben ist, sucht sie einen neuen Hund. Einen Sofa Hund möchte sie, mit dem man kuscheln kann. Nach langer Suche entscheidet Erika sich für einen Whippetwelpen und weiß gar nicht, was da alles auf sie zukommt…
Erika beschreibt in diesem Buch ihre Erlebnisse mit ihren Hunden. Da waren erst Mika und  Martha, die Dogge von ihrer Tochter. Als beide jedoch gestorben sind, kann und wollen sie nicht ohne Hund. Also bekommt die Tochter wieder eine Dogge – Lea -  und Erika entscheidet sich für einen Whippet – Remy.  Und da geht der Trubel los, denn so ein Sofa Hund, wie sich Erika es wünscht, ist Remy nicht. Trotzdem schließt sie ihn ins Herz.  Und schreibt ein Buch – über und mit Remy.
Es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen und man kann sich das Leben mit Remy gut vorstellen. Gerade wenn man selber einen Hund hat, sieht man Remy und sein Frauchen einen vor sich. Trotzdem gibt es auch den einen oder anderen Kritikpunkt bei diesem Buch.  Die Kapitel sind kurz gehalten, oftmals notizhaft geschrieben. Mir persönlich fehlt es hier an Tiefe.  Was mich auch ein wenig stört, ist in der Mitte des Buches, das immer wieder drauf hingewiesen wird, dass Erika ja ihren Remy abrufbereit haben möchte. Darauf wird fast in jedem Kapitel drauf hingewiesen. Wiederholungen! Auch dass er ja so gerne in sein Körbchen in der Decke kuschelt, wird oft erwähnt.
Das Coverbild ist toll geworden. Man  sieht beide Hunde, Lea und Remy liegend auf einer Wiese. Man sieht da, das Remy in witziger, aufgeweckter Hund ist, für jeden Schabernack zu haben. Lea strahlt hingegen Ruhe aus. So wie im Buch beide Hunde beschrieben sind.  Die beiden liegen auf eine Wiese.
Der Hintergrund vom Buch ist in dunklen Grün gehalten. Mir persönlich ist das grün zu dunkel, aber das ist jetzt wirklich nur persönlicher Geschmack. Ich hätte ein frischeres Grün gewählt.
Alles im Allen ein gutes Buch über und mit zwei Hunden, wo man auch das ein oder andere Mal schmunzelt. Aber wie gesagt, mir persönlich fehlt es hier an Tiefe der Geschichte. Alles ist ein wenig zu oberflächlich. Trotzdem habe ich oft die ein oder andere Sache wiedererkannt, die ich mit meinen Hund Tobi in dem ersten Jahr erlebt habe.