Samstag, 20. Mai 2017

von Weerth, Bettina ~ Mord nach Rezept



Ein Fall für Gräfin Leonie - Das BuchLeonie ist eine berühmte Kriminalschriftstellerin. Doch ihr zweiter Thriller „Die Spur des Grauens“ ist nicht so gut und überzeugt die Autorin nicht so. In diesem Thriller geht es um sechs Morde. Das entsetzliche ist, diese Morde geschehen in echt. Ein Nachahmungstäter tritt auf und verübt diese Verbrechen nach dem gleichen Muster wie im Thriller. Schon Drei sind geschehen und Leonie hat so einen Verdacht und bricht in eine Wohnung ein.

Mord nach Rezept ist ein guter Krimi, der sehr unterhaltsam für zwischendurch ist. Der Lesefluss stimmt, der Inhalt stimmt. Alles ist stimmig. Die Protagonisten sind gut dargestellt. Es geht hier hauptsächlich um Leonie, der Autorin und ihrer Tante Klara, die in einer Villa wohnen. Und nebenbei klärt Leonie auch Kriminalfälle auf mithilfe von dem sympathischen Kriminalhauptkommissar Paul Schuster. Auf der Suche nach dem Nachahmungstäter kommt Leonie dabei dem Täter sehr nahe
Trotzdem man merkt, dass dieser Krimi mehr so ein „Unterhaltungsroman ist“. Wer kennt sie nicht, die kleinen dünnen Romanhefte, die man früher gerne gesammelt hat und gerne gelesen hat. Genauso ist Mord nach Rezept. Bis zum Schluss findet man nicht heraus, wer den der Täter ist und warum er die Morde begeht. Eigentlich ist es in diesem Sinne schon ein wenig Spannung dabei. 

Der Kelter Verlag hat nicht nur jetzt die kleinen Romanhefte, sondern es gibt inzwischen auch „Bücher. Die Idee finde ich gut und mich hat der Krimi „Mord nach Rezept“ voll mit seinen 383 Seiten überzeugt. Ich liebe diese Romane, gerade zur Sommerzeit. Was gibt es schöneres, als im Freibad so ein Roman zu lesen. Und jetzt hat man sogar mehr, gleich ein ganzes Buch.
Ich finde es toll, dass es jetzt eine Buchreihe gibt vom Kelter Verlag. Was habe ich früher die Romanhefte verschlungen, hauptsächlich Gaslicht und Irrlicht. Und irgendwie waren die schon fesselnd, genauso wie hier dieses Buch „Mord nach Rezept“ jetzt. 
Das Cover ist passend für den Verlag! Aber auch zu dem Krimi. Eine Frau lugt durch eine Tür in einen roten Kleit. Das ist das einzigste, was dort farbig ist, außer der Titel. Geheimisvoll kommt das Cover rüber und man möchte wissen, was hinter diesem steckt für ein Krimi


Bisherige erschienen als Buch: (Preis: 5,10€)
21.02.2017 "Der kleine Fürst - Mann ohne Gedächtnis" von Viola Maybach
28.02.2017 "Ein Fall für Gräfin Leonie - Mord nach Rezept" von Bettina von Weerth
07.03.2017 "Gaslicht - Die unheimliche Brücke" von Georgia Wingade
14.03.2017 "Der neue Landdoktor - Einer von uns" von Tessa Hofreiter
21.03.2017 "Toni, der Hüttenwirt - Ein neuer Anfang" von Friederike von Buchner
28.03.2017 "Dr. Norden - Ein Arzt auf Kreuzfahrt" von Patricia Vandenberg

Vielen Dank an den Kelter Verlag für das Buch
 

Richter, Ann Kathrin / Haack, Henry ~ 110 Gründe Polizist zu sein



In 110 Gründe Polizist zu sein erzählen Ann Kathrin Richter und Henry Haack warum es so toll ist, den Job Polizist zu haben. Das fängt an mit der Beamtung hin über das Gehalt und was man da alles erleben kann. Man ist eine große Familie und wird immer angesehen. Und überhaupt machen Uniformen was her. Mit Ann Kathrin und Henry geht man mal den Polizeialltag auf den Grund und warum es so toll ist. Nehmen Sie Platz im Revier oder im Auto

Ich habe das Buch gelesen, weil ich schon von Martin Meyer Pyritz die 112 Gründe Feuerwehrmann zu sein gelesen hat und ich das Buch einfach toll fand. Die Gründe waren nachvollziehbar und man konnte richtig Lust auf diesen Beruf bekommen. Bei diesem Buche mit den 110 Gründen ist es anders. Ich persönlich finde die Gründe, die hier aufgezählt sind nicht gerade so überzeugend. Gut, als Beamte hat man so viele Vorteile. Man kann schwer seinen Beruf verlieren, hat eine gute Rente und überhaupt viele Vorteile.  Bei der Polizei hat man viel Auswahl in den einzelnen Richtungen, so wie hier als ein Grund angegeben wird. Egal ob man Arzt sein will, Tiere liebt oder gerne fliegt, Die Möglichkeiten sind bei der Polizei da. Allerdings müsste dann auch ein Buch geben xxxx Gründe, Berufssoldat zu sein. –
Jedenfalls haben mich die 110 Gründe nicht überzeugt, dass man unbedingt Polizist werden sollte. Auf dem Klappentext steht: …liebevolle Hommage an den Beruf des Polizisten, die Sie eindeutig fesseln wird!“  Nein, ich bin nicht gefesselt worden, ganz anders als in den 112 Gründen der Feuerwehr.
Mich hat dieses Buch nicht so überzeugt und die Gründe die dort aufgeführt werden, kann man auch auf andere Berufe – wie oben schon genannt, Soldat, überschrieben werden.
 Das Cover, ja das ist ganz gut. Blau, wie das Blaulicht der Polizei, dazu ein Polizeihund, Blaulicht und Kelle, schon ist das Cover fertig. Passen, was mich auch – im Gegensatz zu dem Inhalt überzeugt.
Vielen Dank an Herrn Kohle vom Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf für dieses Leseexemplar

Fuchs, Pamela ~ Todesdomina



Pamela Fuchs arbeitetet in einen nicht alltäglichen Beruf- Sie ist Domina. Sie erfüllt Männern alle Wünsche, egal wie schräg sie sind.  Als Emely bietet sie ihre Dienste an und gesteht, dass es ihr dabei hauptsächlich wegen dem gut verdienten Geld geht. Doch eines Tages geht was schief und Pamela landet vor Gericht wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Doch ist sie wirklich schuldig oder was ist bei diesem Freier schiefgegangen.
In ihrem Buche „Todesdomina“ schildert Pamela Fuchs ihren „Werdegang“ und wie es zu diesem Unglück kam. Hier kommt alles zu Wort, ihre missratende Kindheit, die verpfuschte Jugend und ihr Einstieg in das Rotlichtmilieu. Ohne wirklich ein Blatt vor dem Mund zu nehmen, erzählt „Emely“ hier ihre Geschichte.
Ich habe das Buch gelesen und ja, es sind meine Erwartungen schon erfüllt worden. Trotzdem fehlt es hier mir ein wenig an dem Buch und zwar die Tiefe. Die Gefühle. Es kommen ab und zu zwar Gefühle auf, aber sie gehen nicht n die Tiefe. Z. B. schreibt sie nach diesem Unglück, das sie nur noch geheult hat. aber irgendwie kommt dieses so oberflächlich rüber, dass man nicht viel Mitleid mit ihr empfindet.
Gut finde ich die „Tuschezeichnungen“ zu den einzelnen Kapiteln. Sie lockern das Buch ein wenig auf und es kommt nicht ganz so „streng“ rüber. Auch Fotos sind hier mit eingebunden, von ihrer Kindheit bis hin zu die als Domina. Was mir hier allerdings wieder fehlt, sind die Bilduntertitel. Da wird eine Clique jugendlicher abgelichtet und man weiß gar nicht, wer das ist. Die Geschwister? Die beste Freundin? Das hätte man anders machen können.
Mein Fazit ist, das dieses Buch einfach zur Gefühlsbewältigung von Pamela Fuchs gehört. Einfach mal aufschreiben und dann geht es mir besser, so eine Art Selbsttherapie.
Es ist zwar lesenswert, flüssig geschrieben, aber wie ich oben schon sagte, ohne Tiefgang und wenig Gefühl. Und auch wie es nach ihrem Urteil geht, darauf wird nicht näher eingegangen. Schade, es hätte gut werden können.Und überhaupt wird auf die Verhandlung wenig eingegangen und das ist ja eigentlich, warum dieses Buch entstanden ist. Mir persönlich ist das ein wenig zu wenig. Wie ging es mit der Verhandlung vonstatten? Warum hat ddie Richterin  so entschieden usw. Schade.

Den Titel finde ich nicht ganz passend. Schließlich ist es ja ein "Unfall" gewesen und es hat nichts mit "töten" zu tun. 
Das Cover finde ich dagegen passend. Vorne ist "Emely" abgebildet in einer ihrer Arbeitskleidung und hinten ist Pamela. Schwarz ist der Hintergrund, wie bei meistens von Dominas. Groß prangt der Titel darauf. Dominant und präsent. Alles in allem sehr stimmig. 

Ich danke dem Egoth Verlag für dieses Buch.