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Mittwoch, 21. Juni 2017

Langer, Siegfried ~ Zwanzig Sekunden Ewigkeit

Zwanzig Sekunden ist eine Form von Geschichte, die mit dem wohl allen Ängsten der Menschheit spielt. Zwar ist diese Story am Anfang sehr verwirrend, aber trotzdem sehr spannend. Man fragt sich, in welchem „Gefängnis“ Ales den festgehalten wird und wird da so böses von ihr will, dass derjenige mit psychologischer Tiefe mit ihr spielt.
Alex Wilke wacht auf in eine Art von Leichenhalle. Und das geschieht ihr immer und immer wieder, wie bei dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Sie kann ihren „Alptraum“ nicht entfliehen und erlebt ihn immer und immer wieder. Hier ist es wie ein – wie schon von einen Leser erwähnt worden – ein psychologisches Spiel, das einen total in den Bann zieht und fesselnd. Man kann einfach nicht aufhören zu lesen, denn man möchte wissen, was mit Alex geschehen ist und warum sie all die Menschen auf ihren „Weg“ trifft bzw. sieht.
Hier kommen zwar viele Personen vor, aber man behält trotzdem den Überblick. Auch über die Handlung, die zwar am Anfang wie gesagt, etwas verwirrend ist, aber trotzdem auf ihre Art klar
Man spürt förmlich die Ängste und Verzweiflung von Alex und zittert mit ihr. Das Ende ist zwar dann nicht mehr ganz überraschend, aber trotzdem super. Fragen werden beantwortet, die Geschichte klärt sich auf.
Es ist mal ein anderer Roman als sonst, weil da der Autor Siegfried Langer mit Ängsten spielt, die jeder wohl mehr oder weniger hat. Man wird damit voll konfrontiert. Hier ist hauptsächlich Alex die Hauptperson, um die sich alles dreht. Es gibt hier keinen Täter in hinsichtlich er Form, aber auch kein echtes Opfer. Wie gesagt, am Ende klärt sich alles über den Sachverhalt auf.
Ein sehr toller und fesselnder Roman, den ich nur aller wärmstens empfehlen kann. Am besten nicht bei strahlenden Sonnenschein lesen, sondern abends, bei Nebel draußen. Dann hat die Story noch mehr Wirkung!!